Cala Deia – Kleine malerische Bucht an der Nordwestküste Mallorcas
Cala Deia – Kleine malerische Bucht an der Nordwestküste Mallorcas

Südlich des Hafenortes Port de Soller an der Nordwestküste der Baleareninsel Mallorca liegt eine kleine Bucht mit gleichnamigem Strand die Bucht “Cala Deia”. Die Bucht befindet sich in etwa 3 km Entfernung vom gleichnamigen schönen Dorf Deia. Sie hat eine Halbkreisform, ist von steilen bewaldeten Felshängen umgeben und wirkt auf die Besucher bezaubernd und idyllisch. Der Strand “Cala Deia” liegt am Ende der malerischen Bucht, auf der linken Seite in Richtung Soller. Er befindet sich an der Stelle, in der der Wildbach “Torrent Major” ins Meer mündet.

Das Künstlerdorf Deia

Falls man sich für einen Urlaub am Strand “Cala Deia” entscheidet, sollte man unbedingt das kleine malerische Dorf Deia, das auch “Künstlerdorf Mallorcas” genannt wird, anschauen. Der ist heute das wahrscheinlich berühmteste Dorf der Insel Mallorca und gilt als eine der besten Adressen unter Mallorcas Urlaubsorten. Das kleine Dörfchen liegt an der Nordwestküste Mallorcas zwischen Soller und Valldemossa. Es hat nur 650 Einwohner und liegt auf 222 m Meereshöhe. Es wird von den bewaldeten Gipfeln des Tramuntana Gebirges umgeben und bietet den Besuchern eine wundervolle traumhafte Kulisse. Im Jahre 1929 reiste ein britischer Schriftsteller und Dichter Robert Gravis nach Deia, ließ sich dort nieder und machte den Ort zum beliebten Künstlertreffpunkt. Anfang des 20 Jh. wohnten noch viele andere berühmte Künstler in dem kleinen Bergdorf, deshalb hat es den Namen “Künstlerdorf” bekommen. Auch heute gibt es in Deia viele Museen und Kulturstätten; Kunstwerke sind hier praktisch an jeder Ecke zu finden. Deshalb ist das kleine Dorf besonders für die Kunstliebhaber interessant.

Beschreibung und Eigenschaften des Strandes

Der Strand “Cala Deia” ist rund 70 m lang und bis zu 15 m breit. An einigen Stellen hat er eine Breite von nur 6 m. Er besteht aus einer Mischung von groben Sand, Kies und Felsbrocken. Die Bucht “Cala Deia” ist von einer Felswand umgeben und an einem Ende des Strandes kann man zwischen den Felsen schattige Liegeplätze finden, an denen man auch ein wenig Privatsphäre bekommt. Obwohl man auf groben Kieselsteinen und harten Felsen liegt statt auf weichen Sand, ist der Strand ein beliebtes Urlaubsziel der Westküste Mallorcas und ist in der Hochsaison oft sehr voll. Am anderen Ende des Strandes gibt es eine Bootanlegerampe, die von den Besuchern gerne als Liegefläche genutzt wird. Der schmale, Kiesstrand hat relativ wenig Platz und fällt sehr steil ab, was für Familien mit Kindern nicht besonders gut ist.

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Das Wasser ist kristallklar und sauber, hat eine türkis-grüne Farbe und weist mittlere Wellen auf. Wenn aus Norden kein Wind weht und das Meer ruhig ist, ist der Zugang ins Wasser leicht, da man auf den großen Felsbrocken gut stehen kann. Im glasklaren Wasser kann man sehr gut in den Meeresboden sehen und zahlreiche Fische beobachten. Insgesamt ist es am Strand “Cala Deia” und in seiner Umgebung landschaftlich sehr schön und idyllisch. An den steilen Berghängen rund um die Bucht und den Strand wachsen Mandeln, Oliven, Zitrusfrüchte und Weintrauben. Die markanten Steineichen und rauschende Wildbäche tragen dazu bei, dass hier eine außergewöhnliche Atmosphäre entsteht, die man nur in Deia vorfindet.

Infrastruktur am Strand

In der Nähe des Strandes “Cala Deia” gibt es zwei Restaurants Can Lluc und C`as Patro, die unter anderem frischen Fisch und Meeresfrüchte sowie guten Reis auf der Menükarte haben. Eines von den beiden Restaurants liegt direkt am Strand, das Zweite befindet sich auf der anderen Seite der Bucht und ist etwas exklusiver. Von der Terrasse aus haben die Besucher einen wunderschönen Ausblick auf das Meer und die traumhafte Naturkulisse des Tramuntana Gebirges. Einige Besitzer der Yachten, die regelmäßig von der Bucht ankern, kommen in das Restaurant um die leckeren Fischgerichte zu genießen. Weitere gute Restaurants gibt es in dem kleinen Dorf Deia, dass etwa 3 km vom Strand entfernt liegt. In diesem Dorf gibt es auch 3 Hotels und einige Ferienhäuser und -wohnungen. An den Seiten von der Bucht befinden sich ein kleiner Landungssteg und einige Bootshäuser. Ansonsten gibt es an diesem traumhaften Naturstrand keine Serviceangebote.

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Aktivitäten am Strand

Da das Wasser in der Bucht “Cala Deia” kristallklar ist und sehr stark abfällt, eignet sie sich hervorragend zum Schwimmen und Schnorcheln. In der Felswand, die die Bucht umgibt, gibt es mehrere Höhlen, die man erreicht, indem man dorthin schwimmt. Auch zum Tauchen ist der Strand wunderbar geeignet. Das Wasser ist hier stellenweise tief genug um von den Felsen direkt in das klare Wasser zu springen. Die Ausrüstung zum Tauchen und Schnorcheln muss man jedoch selbst mitbringen, weil es keine Schule in Deia gibt. Da die Bucht an ein Naturschutzgebiet grenzt und die Landschaft so wunderschön ist, kann man Wanderungen von der Cala Deia aus in dieses Naturschutzgebiet unternehmen. Man kann auch schöne Spaziergänge auf einem Fußpfad in das Künstlerdorf Deia oder nach Sa Padressa, wo ein gegen Piratenangriffe gebaute Wehrturm steht, vornehmen. Im Dorf Deia gibt es viele Museen und Kulturstätten, die man besichtigen kann. Sehr spannend ist beispielsweise das Museum, indem man interessante Details über das Schaffen dieses Künstlers kennen lernt.

Erreichbarkeit des Strandes

Der Strand “Cala Deia” ist sowohl mit Auto als auch zu Fuß erreichbar. Zum Künstlerdorf Deia fährt man mit einem PKW oder nimmt den Linienbus 210, in den man am Strand Playa de Palma im Zentrum der Hauptstadt Palma oder in Valldemossa zusteigen kann. Von Deia kann man dann die enge und ruhige Strecke an der Serpentinenstraße hinunter zum Strand fahren, die man wieder hinauf ins Doof zurücklegen muss. Oder man stellt das Auto in Deia ab und nutzt den schönen Fußpfad, der vom Dorf direkt zum Strand führt. In etwa 15 Minuten hat man den Strand erreicht. Parken kann man auf einem Parkplatz in der Nähe des Strandes. In der Hochsaison ist er jedoch meist sehr voll. Es ist empfehlenswert das Auto in Deia bzw. etwas entfernt vom Strand zu parken und zum Strand zu Fuß zu gehen.

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